Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) liegt auf 2 650 Metern Höhe auf der Südseite der Zugspitze, knapp unterhalb des Gipfels. Sie ist somit die höchstgelegene Umweltforschungsstation Deutschlands.
Wissenschaftler vieler verschiedener Einrichtungen führen hier kontinuierliche Messungen durch oder arbeiten an Forschungsprojekten.
Das Schneefernerhaus ist nicht nur ein Zentrum für Höhen- und Klimaforschung sowie ein Observatorium, sondern auch ein Kommunikations- und Tagungszentrum.
Neben den elf Konsortialpartnern, die dauerhaft Labore und Messflächen angemietet haben, besteht für jeden interessierten Wissenschaftler die Möglichkeit, sein Forschungsprojekt beim Science Team der UFS zu bewerben und nach erfolgreicher Prüfung durchzuführen.
Die Station ist über die hauseigene Forschungsbahn vom Zugspitzplatt aus zu erreichen. Die Seilbahn wird von der BG UFS GmbH betrieben und sie kann bis zu acht Personen transportieren (siehe Anreise).
Seit 2007 ist die Betriebsgesellschaft der UFS GmbH für die Station verantwortlich. Sie versteht sich im Rahmen des Konsortialvertrages als neutraler Servicepartner der Wissenschaft im Hinblick auf eine national wie international genutzte hochalpine Mess- und Experimentierplattform. Einen wesentlichen Baustein bildet hier das Technik- und Servicepersonal, welches auch unter den extremen hochalpinen Bedingungen die Forschungspartner bei ihrer Arbeit qualifiziert und hoch motiviert unterstützt.
Alle zentralen Organisations- und Verwaltungsaufgaben der Betriebsgesellschaft sind bei der Geschäftsstelle Schneefernerhaus beim Geschäftsbesorger bifa Umweltinstitut in Augsburg, eingerichtet.
Die Gesellschafter der UFS GmbH sind der Markt und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen, die Gemeinde Grainau und der Freistaat Bayern. Die Gesellschafterrechte des Freistaats Bayern werden von den Bayerischen Staatsministerien der Finanzen und für Umwelt und Gesundheit gemeinsam wahrgenommen.