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Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation Max-Planck Institut für Sonnensystemforschung
Konsortialpartner

Max-Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Das Max-Planck Institut für Selbstorganisation und Dynamik beschäftigt sich mit grundlegenden Fragestellungen aus den interdisziplinären Bereichen der Biologie, der Geophysik, der Medizin, der Neurowissenschaften, der Meteorologie und der Fluiddynamik. Ein wichtiges Projekt am Institut ist die Untersuchung turbulenter Strömungen und deren Auswirkung auf die Feinstruktur und Dynamik von Wolken.

Will man die Feinstruktur einer Wolke verstehen, so muss man unter anderem den einzelnen Tröpfchen folgen, wie sie durch die Turbulenz sausen und zusammenstoßen. Dies erreichen wir mit einem Schlitten, der drei Hochgeschwindigkeitskameras mit der vorbeiströmenden Luft mitbewegt. Unsere ersten Messungen im August 2009 haben gezeigt, dass die Bedingungen auf der UFS Schneefernerhaus für dieses Vorhaben ideal sind. Unsere Messungen werden es erlauben Modelle zu entwickeln und zu testen, die eine bessere Vorhersage der Wolkendynamik und der Niederschlagsbildung ermöglichen.

Read more about Turbulence in Atmospheric Flows
and Warm Clouds and Turbulence.

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Max-Planck Institut für Sonnensystemforschung

Mesosphärischer Wasserdampf: Beobachtung der Variabilität auf verschiedenen Zeitskalen mittels bodengebundener Mikrowellenspektroskopie

Die Bedeutung von Wasserdampf in der Erdatmosphäre kann nicht genügend betont werden. Er ist ein aktives Treibhausgas, ein wichtiges Transportmittel für Energie innnerhalb der Troposphäre und spielt ausserdem eine Schlüsselrolle in vielen chemischen Reaktionen in der mittleren Atmosphäre. Dennoch sind noch viele Fragen hinsichtlich der Dynamik von Wasserdampf in der mittleren Atmosphäre offen. Das Max-Planck Institut für Sonnensystemforschung betreibt auf der UFS ein neuartiges Mikrowellenradiometer, mit dem einige der vielen Fragen beantwortet werden sollen. Die hohe Empfindlichkeit und Zeitauflösung des Instruments ermöglicht es erstmals, schnelle dynamische Vorgänge aufzulösen.