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Aktuelles

aus den Forschungseinrichtungen und der Betriebsgesellschaft

Inversionswetterlagen und Niederschlagsarmut sorgen für markanten Schneemangel im Winterhalbjahr 2025/26

Die neue Ausgabe der Publikationsreihe "Alpenklima" ist erschienen. Das Alpenklima-Bulletin zeigt halbjährlich den aktuellen Klimazustand in den zentralen und östlichen Alpen. Die Berichtreihe wird im Rahmen der engen Kooperation von GeoSphere Austria, MeteoSchweiz und dem Deutschem Wetterdienst (DWD) erstellt.

Das Winterhalbjahr 2025/26 zeigte im Alpenraum klimatisch große Ähnlichkeiten mit dem gleichen Zeitraum im Winter 2024/25: Es war in den Zentral- und Ostalpen ausgesprochen niederschlags- und schneearm. Insgesamt gab es viel Sonnenschein, vor allem in den Bergen, sowie überdurchschnittlich hohe Temperaturen.

Ebenso wie im vorangegangenen Winterhalbjahr gab es häufig Inversionswetterlagen, also Sonne und milde Temperaturen in den Bergen bei gleichzeitig frostigen Temperaturen unter dem Nebel oder Hochnebel in niedrigeren Lagen. Bedingt durch diese zahlreichen
Inversionswetterlagen war die Temperaturabweichung in den Hochlagen im Vergleich zum vieljährigen Mittel (1991–2020) größer als in den außeralpinen Tieflagen. 

Der gesamte Bericht mit mehr Details und Informationen steht unter dem folgenden Link, unter "Alpenklima Winterbulletin 2025/26 " zum Download bereit.

Hintergrund der Publikationsreihe „Alpenklima“

Der Alpenraum ist von den Folgen des menschlichen Treibhausgasausstoßes stärker betroffen als andere Regionen oder Naturräume. In dieser hochsensiblen Region sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich sichtbar. Umso wichtiger sind Informationen und Analysen zum Klima in diesem einzigartigen Ökosystem. 

"Alpenklima" ist eine gemeinsame Publikationsreihe der nationalen Wetterdienste Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Sie zeigt den aktuellen Klimazustand und die wichtigsten klimatologischen Ereignisse in der Alpenregion der drei Länder (Zentral- und Ostalpen) grenzübergreifend auf und ordnet sie in die langjährige Entwicklung ein.