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Deutlicher Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Zugspitze

Neue Untersuchung zeigt insbesondere einen starken Anstieg der Temperaturen seit den 1980er Jahren.

Für die Beurteilung des Klimawandels sind lange meteorologische Zeitreihen wie sie am Observatorium auf der Zugspitze seit 125 Jahren erhoben werden ein wahrer Schatz. Eine neue Veröffentlichung im Fachblatt Frontiers in Earth Science hat diese nun zusammen mit den noch älteren Daten vom Observatorium am Hohenpeißenberg ausgewertet. Der Klimawandel zeigt sich an beiden Bergstationen deutlich, insbesondere seit Anfang der 1980er Jahre hat sich die Erwärmung noch einmal beschleunigt. Der lineare Trend für die Zugspitze liegt in dieser Zeit bei über 0,4°C/Dekade. Sehr ähnliche Trends zeigen sich in der Analyse von Extremereignissen, der Dauer von Kälteperioden und in der Abnahme der Schneehöhe.

Detailierte Informationen sind im folgenden Paper zu lesen:

Ionita, M., Cai, D. and Nagavciuc, V. (2025) Temperature extremes across elevation gradients: evidence from two German mountain observatories. Front. Earth Sci. 13:1701260. https://doi.org/10.3389/feart.2025.1701260

 

Grafik: Jahresdurchschnittstemperaturen auf der Zugspitze und Trend seit Beginn der Aufzeichnungen und seit 1981. (Quelle: DWD)